der

Sören Brehorst

Immobilien & Hausverwaltung Werne

Bült 38 

59368 Werne

Der Leistungskatalog zeigt auf, welche Grundleistungen von der Verwaltung erbracht werden und welche Pflichten der Eigentümer hat.

 

Begriffsdefinitionen:

1. Grundleistungen sind die Leistungen der Verwaltung, die für eine ordnungsgemäße Verwaltung erforderlich und mit der vereinbarten Verwaltungsvergütung abgegolten sind.

2. Mehrleistungen sind die Leistungen der Verwaltung, die nicht zwingend zur laufenden Verwaltung gehören. Die Vereinbarung von Mehrleistungen unterliegt der freien Vereinbarung der Vertragspartner. Sie sind durch die vereinbarte Verwaltungsvergütung abgegolten.

3. Zusatzleistungen sind Leistungen der Verwaltung, die in die Verwaltungsvergütung nicht einkalkuliert sind, aber gleichwohl von der Verwaltung erbracht werden können. Die Leistungen sind im Einzelfall gesondert zu vergüten.

4. Sonderleistungen sind Leistungen der Verwaltung für Einzelne (z.B. Mieter), die diesen bei Anfall direkt belastet werden.

 

GRUNDLEISTUNGEN

(im Grundhonorar enthalten)

Nachfolgend aufgeführte Grundleistungen sind mit der pauschalen Verwaltervergütung abgegolten. Die Angaben beziehen sich auf Leistungen zu büroüblichen Zeiten. Dazu gehören insbesondere:

 

Pflichten der Verwaltung

 WIRTSCHAFTSPLAN

JAHRESABRECHNUNG

GANZJÄHRIGE BERATUNG

HAUSORDNUNG

GESONDERTE KAUTIONSANLAGE

VERTRÄGE

ÜBERWACHEN DER DIENSTKRÄFTE

GELDVERWALTUNG

RECHNUNGSKONTROLLE UND -ANWEISUNG

BUCHFÜHRUNG

  1. Mietkonten je Mieter;

  2. Überwachen der pünktlichen Mietzahlung;

  3. Einnahmekonten für Erträge;

  4. Ausgabekonten je Kostenart;

  5. wahlweise Ausweis der Mehrwertsteuer;

  6. ggf. Rückstellungskonten einschl. Anlage der Rückstellungen;

  7. Sonder-Verrechnungskonten über Forderungen und Verbindlichkeiten;

  8. Mitbuchen der Bankbewegungen;

  9. Personalkonten für das Personal; Abführen der Lohnsteuer und Sozialabgaben;

  10. Veranlassen der jährlichen Ablesung des Wärmeverbrauches;

  11. Melden der Gesamt-Heizkosten an das beauftragte Serviceunternehmen,

TECHNISCHE KONTROLLEN AM GEMEINSCHAFTSEIGENTUM

ÖFFENTLICHE BELANGE

SOFORTMASSNAHMEN IN DRINGENDEN FÄLLEN

SCHLÜSSELBESTELLUNGEN

SICHERHEITSEINRICHTUNGEN

  1. der Heizung (Sicherheitsventile, Abgaswerte, Druck- und Heizölbehälter),

  2. den Aufzügen (TÜV-Hauptprüfung mit Gewichten, Zwischenprüfungen, Nothupen),

  3. den Blitzschutzanlagen (TÜV-Hauptprüfungen, Reparatur und Dachsanierungen),

  4. den Lüftungsanlagen (TÜV-Prüfungen in Haus- und Tiefgarage),

  5. den kraftbetätigten Garagentoren,

  6. den Brandschutzeinrichtungen einschl. Feuerwehrzufahrten und freien Fluchtwegen, Funktions- und Druckprü­fungen der Feuerlöscher, Löschwassersteigleitungen, Brandschutztüren, Rauchabzugsklappen in den Treppen­häusern, Fluchtwegen etc.,

  7. Terminvereinbarungen und Abrechnung mit den Handwerkern, dem Technischen Überwachungsverein und son­stigen Fachleuten.

ALLGEMEINE VERWALTUNG

 

Pflichten des Hauseigentümers

Der/Die Hauseigentümer ist verpflichtet:

1.    Der Verwaltung

  1. ggf. Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung;

  2. Aktuelle Stammdaten (Mieterlisten, Adressen, Wohnungs-Nr., Wohnflächenberechnung etc.);

  3. Alle gerichtlichen Entscheidungen, insbesondere aus Mietstreitigkeiten;

  4. Vollständige Bau-, Revisions- und Lagepläne einschl. Maßen;

  5. Alle z.Zt. bestehenden Verträge, die mit Dritten im Namen des Eigentümers abgeschlossen wurden;

  6. Den gültigen Wirtschaftsplan und die letzte Jahresabrechnung;

2.    Erkannte Schäden am Haus

3.    Sind mehrere Personen Eigentümer

 

MEHRLEISTUNGEN
(im Grundhonorar enthalten)

Die nachfolgend aufgeführten Mehrleistungen gehen über die Grundleistungen der Verwaltung hinaus. Gemäß Vereinbarung werden sie jedoch nicht berechnet.

Einzel-Nebenkostenabrechnung je Mieter, Einbuchen der Einzelergebnisse externer Heizkostenabrechnungsfirmen, Anlegen, führen und verwalten von Kautionsgeldern, Verwalten und Überwachen von Bürgschaften, Berechnen oder Buchen der Kautionszinsen, Be­rechnen von Lohnsteuern und Sozialabgaben, Mietvertragsausfertigung, Lohnkontoführung nach steuer- oder sozialversicherungs­rechtlichen Gesichtspunkten.

ZUSATZLEISTUNGEN

Die vorgenannten Leistungen sichern dem Eigentümer eine sach- und fachgerechte Verwaltung der gemeinschaftlichen Belange auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen und des Mietrechts. Die Verwaltung ist bereit, zur Unterstützung und zum Schutz des Eigentümers Zusatzleistungen zu erbringen, denn es kann vorkommen, daß durch einzelne Mieter oder Dritte für die Verwaltung zusätzlicher Aufwand ausgelöst wird.

 1. Zusatzarbeiten gemäß Gebührentabelle

Zusatzarbeiten werden auf der Basis der jeweils gültigen Gebühren, die in den Geschäftsräumen ausgehängt werden, abgerechnet. Der Eigentümer hat Anspruch auf eine Kopie der jeweils gültigen Preisliste. Zusatzleistungen werden zum Beispiel berechnet für:

Kurz- und mittelfristige Bedarfsplanung der Instandhaltung und Instandsetzung einschl. Berechnen der dazu notwendigen Finanzmittel, Wohnungsübernahme-/Übergabeprotokoll, Teilnahme an Steuer- oder Sozialversicherungsprüfungen, Abwickeln und Abrechnen von Versicherungsschäden.

Private Kopien, Besondere Versendungsformen, wie z.B. Einschreiben mit Rückschein, gerichtliche Klageverfahren, Mieterversamm­lungen, Beratung außerhalb büroüblicher Zeiten, Unterhaltung eines eigenen Not- oder Bereitschaftsdienstes, Steuererklärungen, Mieterhöhung.

2. Baumaßnahmen

Der Verwaltungsaufwand für Baumaßnahmen/Instandsetzungsmaßnahmen/Modernisierungen, ist durch die Grundleistung nicht erfasst. Es wird deshalb vereinbart, dass der Verwalter für seinen Verwaltungsmehraufwand eine Vergütung von 3% zzgl. MWSt. aus der Baumaßnahmen/Instandsetzungsmaßnahmen/Modernisierungen erhält. Damit ist die verwaltungsmäßige Vorbereitung und Betreuung der Baumaßnahme/Instandsetzung abgedeckt.

SONDERLEISTUNGEN

Sonderleistungen werden dem jeweils Betroffenen jeweils gesondert in Rechnung gestellt und von diesem direkt angefordert. Soweit es sich um Mieter und den Eigentümer handelt, ist es dem Verwalter erlaubt, solche Kosten auch direkt dem jeweiligen Buchhaltungskonto zu belasten.

Sonderleistungen fallen z.B. an für: Nichtteilnahme am Lastschrifteinzugsverfahren bei Wohnungseigentumsanlagen, Private Fotokopien, Kopien aus Verwalterakten, persönliche Beratung, Zahlungserinnerung, Mahnung, Zahlungen per Scheck oder bar, Erstellen eines Kontoauszuges zum Mieter-/Eigentümerbuchhaltungskonto, Bescheinigungen und sonstige, nicht in den Grund- oder Mehrleistungen enthaltenen Leistungen.

VERWALTUNGSENTGELD

         Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot. Senden Sie uns dazu HIER eine Email.

            Das Entgelt deckt den Aufwand der laufenden Grundleistungen gemäß Leistungskatalog einschließlich der Durchführung der jährlichen
            ordentlichen Eigentümerversammlung ab. Mit dem  Entgelt nicht abgegolten sind die nachgenannten Mehraufwendungen, welche im Einzelfall
            notwendig werden.

  1. Jede weitere Eigentümerversammlung, welche nicht aus Gründen erforderlich wird, die von der Verwalterin zu vertreten sind.

  2. Erteilung der Verwalterzustimmung gemäß § 12 WEG, falls erforderlich zuzüglich der Kosten für die notarielle Beglaubigung der Unterschrift

  3. Mahnungen, nach Eintritt des Zahlungsverzugs, und Abmahnungen wegen Störungen des Hausfriedens

  4. Sonderumlagen - Ermittlung der Gesamt- und Einzelumlage, Nachricht an die Eigentümer, Einzug, Einzelbuchung, Vermögensverwaltung und Abrechnung mit den Eigentümern

  5. Gerichtsverfahren - Bearbeiten von Gerichtsverfahren, wie z. B. Hausgeldverfahren, Beschlussanfechtungen, Ansprüche Dritter etc. Information der Eigentümer über Anträge und Ergebnisse der Verfahren (außer Hausgeldverfahren) durch Rundschreiben, Wahrnehmung von Gerichtsterminen

  6. Kopiekosten für Anlagen im Schriftverkehr mit den Eigentümern und Dritten

            Die Verwaltung ist bereit, über die o. g. Grundleistungen die nachgenannten zusätzlichen Leistungen zu erbringen.

Übersendung der Versammlungsniederschriften

Der Verwalter stellt jedem Wohnungseigentümer eine Kopie der o. g. Niederschrift ohne besonderen Nachweis an die letzte, schriftlich gemeldete Adresse zu.

Information des Beirats

Von wichtigem Schriftverkehr erhält der Verwaltungsbeirat Kopien, damit er immer über die aktuellen Belange der Gemeinschaft informiert ist und seine Stellungnahme dazu abgeben kann (Beiratskopien).

Instandhaltung und Instandsetzung

Mitwirkung bei aufwändigen Instandhaltungen bzw. Instandsetzungen über den in der Grundleistung (Ziffer 11) vereinbarten Umfang hinausgehend (z. B. Überwachung von Handwerkerarbeiten anstelle eines Architekten), unter dem Vorbehalt der Entscheidung zur Übernahme im Einzelfall.

Gehaltsabrechnungen

Lohn- und Lohnnebenkostenabrechnung für haupt-/nebenberufliche Mitarbeiter der Gemeinschaft ohne Einschaltung eines Steuerberaters unter dem Vorbehalt der Entscheidung zur Übernahme im Einzelfall.

Beitreibung von Hausgeldforderungen

Durchführung von Hausgeldverfahren nach § 43 WEG, gerichtlichen Klage- oder Mahnbescheidsverfahren ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts, unter dem Vorbehalt der Entscheidung zur Übernahme im Einzelfall.

  

 Die dazu gehörende Preisliste stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.